SvxLink-Adapter für BananaPi (V2.0)

Revision 2.0 vom 11.02.2016:

Tino/DM2NT hat eine Platine in der Größe des BananaPi’s entwickelt, an die zwei Funkgeräte/Relais angeschlossen und unabhängig voneinander angesteuert werden können. Als kleines Addon ist noch ein 2×16-LCD-Display angebracht über das zukünftig Statusinformationen ausgegeben werden sollen.

Es sind einige Platinen vorhanden. Bei Interesse bitte direkt mit Tino/DM2NT (dm2nt {at} svxlink . de ) in Verbindung setzen. Hier der Schaltplan (Rev 2.0, Stand 11.02.2016):

SvxLink-Repeaterinterface Rev. 2.0

Hier zum Download die Bauteilliste mit Reichelt-Bestellnummern bzw. ein Warenkorb zusammengestellt von Iwo/DG0CBP (Achtung: aktualisiert 4.4.2016):

Reichelt-Warenkorb

Hier noch die Positionen der Bauteile auf Ober- und Unterseite. Zum ersten Entwurf haben wir ein paar kleine Änderungen durchgeführt:

  • LED’s sind normale Ausführungen mit 3mm Durchmesser, das macht sich in einem Gehäuse besser
  • SQL-Eingang nicht mehr über Optokoppler sondern an Basis eines T’s da z.B. ein GM1200E zu wenig Strom für die LED im Optokoppler lieferte.
Bauteilanordnung auf der Oberseite der Platine

Bauteilanordnung auf der Oberseite der Platine

Bauteilanordnung auf der Unterseite der Platine

Bauteilanordnung auf der Unterseite der Platine

Der Adapter wird mit 9-16V versorgt und erzeugt gleich die +5V für den BananaPi.

Ansicht BananaPi-Platine Revision 2.0

Die Audioleitungen (Line-In und Line-Out) und auch die +5V sind noch mit kurzen Leitungen zwischen BananaPi und Adapterplatine zu verbinden. Nachfolgend ein paar Fotos:

5volt-leitungen

ACHTUNG: Bei der Version 2.0 sind die Leitungen NICHT mehr gekreuzt!!!!! Ansicht der Spannungsversorgung (+5Volt und Gnd)

Ansicht der Line-Out Leitungen (linker und rechter Kanal und Gnd)

Line-In Zuleitungen

Line-In Zuleitungen

Die Verdrahtung der Line-In-Leitungen ist auf dem Foto nicht so gut zu erkennen. Hier ist es etwas besser zu sehen: http://www.dj0abr.de/german/technik/dds/pisound.htm

Nachfolgend mal eine Lösung von andreas/DL2HXA mit zwei dünnen Drähten am Anschluß für die Kamera.

BananaPro LineIn-Anschlüsse

BananaPro LineIn-Anschlüsse

Und hier noch die Layouts:

Ansicht von Oben – Revision V2.0

Ansicht von Unten – Revision V2.0

bananapi_adapter_testkabel

Testadapter für den BananaPi-Adapter von DM2NT

bananapi_testadapter

Anschlußschema zum Testadapter

Software Installation – EXPERIMENTELL !!!!!-

ACHTUNG: Der nachfolgende Abschnitt für die automatische Installation per Skript ist noch nicht ausgiebig getestet! Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass hier alles als „experimental“ zu gelten hat! Die Installation kann natürlich nicht erkennen, was Sie an das Board angeschlossen haben um danach die Konfiguration anpassen. Eigene Anpassungen an die verwendete Hardware in der svxlink.conf sind in jedem Falle notwendig! Ohne wird es nicht funktionieren.

14.6.2017 – mehrfach installiert, GPIO’s auch neu berechnet, LCD zeigt nach dem Booten die eigene IP an -> vereinfacht damit das Login, ich würde mich über Rückmeldungen freuen

Empfehlung Debian (Jessie): Ein vorbereitetes Armbian V5.25 kann von hier heruntergeladen werden. Entpacken Sie das File (Armbian_5.25_jessie_svxlink.tar.gz) mit unzip.
Dann schreiben Sie das Image auf eine SD-Karte (unter Linux):

dd if=Armbian_5.25_Bananapi_Debian_jessie_next_4.9.7.img of=/dev/sdX

Wobei /dev/sdX dem Device entspricht unter dem die SD-Karte auf Ihren System angesprochen wird (z.B. /dev/sdd).

Image auf eine SD.Karte schreiben per dd

Image auf eine SD.Karte schreiben per dd

Um unter Windows ein Image auf eine SD-Karte zu schreiben bitte mal googeln.
Die SD-Karte in den Slot des BananaPi stecken und die Betriebsspannug anlegen, nach einiger Zeit sollte der BananaPi per ssh erreichbar sein und auf dem LCD-display die eigene IP-Adresse anzeigen:

ssh 192.168.178.36 -l root

Login: root
Passwort: 1234

Jetzt erfolgt die Aufforderung ein neues root-Passwort einzugeben, wählen Sie bitte eins, dass sicher genug ist und Sie sich trotzdem merken können. Sie sind nun als root eingeloggt und die Installation von SvxLink kann beginnen. Führen

Nach dem ersten Login auf dem neuen System

Nach dem ersten Login auf dem neuen System

Sie die folgenden Befehle als root aus:

bash svx-install-adapter.sh

Jetzt beginnt das Skript seine Arbeit, je nach CPU-Last kann durchaus eine Stunde vergehen bevor die Installation abgeschlossen ist. Wurde das LCD-Display richtig angeschlossen, so wird der Installationsverlauf parallel zur Linux-Konsole angezeigt.

Displayausgabe während der SvxLink-Installation

Displayausgabe während der SvxLink-Installation

Welche Meldungen auf dem Display angezeigt werden, wird durch die neu installierten tcl’s im /usr/share/svxlink/events.d/local-Verzeichnis definiert:

EchoLink_LCD.tcl
Logic_LCD.tcl
RepeaterLogic_LCD.tcl
MetarInfo_LCD.tcl

Die Datei lcd.tcl beinhaltet im neuen Namespace „LCD“ nur zwei Prozeduren, die die Ansteuerung der LCD-Zeile übernehmen. Dabei werden die Informationen aus den o.g. tcl’s in ein kleines File im /tmp-Verzeichnis geschrieben und vom lcd-Dienst ausgegeben.

Will man eigene Mitteilungen ausgeben, so kann man dies in den tcl-Files unter /usr/share/svxlink/events.d/local durch folgende Zeile tun:

LCD::writeLCD "Eine tolle Info für das Display";

Ist die Mitteilung länger als 16 Zeichen so wird der Text automatisch von rechts nach links gescrollt. Bitte die lcd.tcl so lassen wie sie ist!

Konfiguration der GPIOs:

Um die einzelnen GPIO-Pins als Ein- oder Ausgänge nutzen zu können, sind diese zunächst zu initialisieren. Das kann ganz am Anfang während des Boot-Vorgangs erfolgen. Hierzu kann man in der /etc/init.d/boot.local folgendes eintragen (bei Verwendung des Installationsskripts wird das bereits vorgenommen):

unter open SuSE:

 echo "10">/sys/class/gpio/export
 echo "out">/sys/class/gpio/gpio10/direction
 echo "9">/sys/class/gpio/export
 echo "out">/sys/class/gpio/gpio9/direction
 
 echo "2">/sys/class/gpio/export
 echo "in">/sys/class/gpio/gpio2/direction
 echo "1" >/sys/class/gpio/gpio2/active_low
 echo "3">/sys/class/gpio/export
 echo "in">/sys/class/gpio/gpio3/direction
 echo "1" >/sys/class/gpio/gpio3/active_low

 chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio10 
 chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio9 
 chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio2 
 chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio3

Unter Armbian (Debian) heißen die GPIO’s leider mal wieder etwas anders, zur Errechnung der gpio-Pin-Nummern siehe (http://linux-sunxi.org/GPIO#cite_note-1).

echo "52">/sys/class/gpio/export
echo "in">/sys/class/gpio/gpio52/direction
echo "53">/sys/class/gpio/export
echo "in">/sys/class/gpio/gpio40/direction
echo "268">/sys/class/gpio/export
echo "out">/sys/class/gpio/gpio268/direction
echo "269">/sys/class/gpio/export
echo "out">/sys/class/gpio/gpio269/direction
chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio52
chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio53
chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio268
chown -R svxlink:users /sys/class/gpio/gpio269

Das o.g. Installationsskript übernimmt soweit wie möglich die Vorarbeiten, die endgültige Konfiguration (Rufzeichen, EchoLink, Module, …) muß von Hand vorgenommen werden.

Und hier noch zwei Bilder meiner Audioeinstellungen. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass bei mir der Regler für „ADC Input“ zwingend auf 29% eingestellt sein muß, weil sonst keine NF durchgereicht wird.

aufnahme

Aufnahmeregler-Einstellungen beim Betrieb mit GM1280, welche ca 300mV NF liefern

wiedergabe

Wiedergaberegler-Einstellungen beim Betrieb mit einem GM1280

Einstellungen Eingangsregler - (weitere Ansicht)

Einstellungen Wiedergaberegler – (weitere Ansicht)

Anschlußkabel für GM1200 bzw. GM1200E
ACHTUNG:
Die Pinbelegung (z.B. SQL) ist teilweise abhängig von der Programmierung

bananapi_adapter_gm1200
bananapi_adapter_gm1200E