Echolink

Das Modul „Echolink“ ermöglicht die Verbindung mit anderen Echolink-Stationen über das Internet.
Das Echolink-Modul wird genutzt um eine Verbindung mit anderen Echolinkstationen herzustellen. Um eine Verbindung herzustellen geben Sie einfach die Node-Nummer der Station gefolgt von einer Raute (#) ein. Um die Verbindung wieder zu trennen senden Sie eine einzelne Raute (#).
Um das Echolink-Modul wieder zu verlassen drücken Sie erneut #.

Es gibt eine Reihe von Unterkommandos, die innerhalb des Echolink-Modules genutzt werden können.

1# – Zeigt alle verbundenen Stationen
2# – Ausgabe der lokalen Echolink Nodenummer
31# – Verbindung mit einen zufällig gewählten Link oder Repeater
32# – Verbindung mit einer zufälligen Konferenz
4# – mit der Station wiederverbinden, die zuletzt getrennt wurde
50# – nur RX-Modus deaktivieren
51# – nur RX-Modus aktivieren

Die Funktion „per Rufzeichen verbinden“ ermöglicht es die Verbindung zu einer Station herzustellen, deren Nodenummer nicht bekannt ist. Dabei werden die Rufzeichen werden auf Ziffern nach folgender Methode abgebildet:

ABC=2, DEF=3, GHI=4, JKL=5, MNO=6, PQRS=7, TUV=8, WXYZ=9. Es handelt sich um die selbe Abbildung wie bei den meisten Telefonen.

Buchstaben werden auf die zugehörigen Zeichen abgebildet und diese entsprechen den zugehörigen Nummern.
Alle anderen Zeichen werden der Ziffer 1 zugeordnet. Ein Such-Kommando, beginnt mit einem Stern, danach folgt der Rufzeichen-Code. Wenn Sie also nach dem Rufzeichen SM3SVX-L suchen so senden Sie „*76378915#“;

Da die Codes nicht eindeutig sind, wird Ihnen eine Liste gefundener Stationen angeboten, die dem gesuchten Muster entsprechen und aus denen Sie auswählen können. Das Stern-Zeichen entspricht dabei einer Art Joker, d.h. ein beliebiges Zeichen. Wenn Sie beispielsweise alle Stationen mit der Zeichenfolge „SM3″ suchen, dann senden Sie einfach „*763*#“.

Für weiter Informationen zum Echolinksystem schauen Sie bitte auf die EchoLink-Webseite http://www.echolink.org.

Aktivierung
in der /etc/svxlink/svxlink.conf durch Hinzufügen des Eintrages

MODULE=...,ModuleEchoLink,...

Konfigurationsdatei /etc/svxlink/svxlink.d/ModuleEchoLink.conf
[ModuleEchoLink]
NAME=EchoLink
ID=2
TIMEOUT=60
ALLOW_IP=192.168.0.0/24
#DROP_INCOMING=^(.*)$
#REJECT_INCOMING=^(.*)$
#ACCEPT_INCOMING=^(.*)$
#REJECT_OUTGOING=^(.*)$
#ACCEPT_OUTGOING=^(.*)$
#CHECK_NR_CONNECTS=3,300,120
SERVERS=europe.echolink.org servers.echolink.org
CALLSIGN=DB0ABC-R
PASSWORD=*******
SYSOPNAME=Your name
LOCATION=[Svx] City
#PROXY_SERVER=
#PROXY_PORT=
#PROXY_PASSWORD=
#BIND_IP=192.168.0.10
#REJECT_CONF=1
USE_GSM_ONLY=1
MAX_QSOS=6
MAX_CONNECTIONS=7
#AUTOCON_ECHOLINK_ID=
#AUTOCON_TIME=
#LINK_IDLE_TIMEOUT=60
LOCATION_INFO=LocationInfo
DESCRIPTION="You have connected to a SvxLink node,\n"
"a voice services system for Linux with EchoLink\n"
"support. For more info check out:\n"
"http://sourceforge.net/apps/trac/svxlink/ \n"
"\n"
"Locator: AB12cd\n"
"QRG : 438.700 MHz (-7.6MHz)\n"
"CTCSS : NONE\n"
"Antenna: X50\n"
"Output : 15W EIRP\n"

Beschreibung
NAME
Name des Moduls

ID
Die eindeutige ID unter der das Modul aktiviert wird

TIMEOUT
Zeit in Sekunden, nach der das Modul deaktiviert wird

ALLOW_IP
Netzwerkadresse aus der ein lekaler Connect erlaubt wird, z.B. ALLOW_IP=192.168.0.0/24

DROP_INCOMING
Regex-Syntax, EchoLink-Stationen deren Connect-Anfragen ignoriert werden (keine Information an die Gegenstation)

REJECT_INCOMING
Regex-Syntax, EchoLink-Stationen, deren Connectanfragen abgewiesen werden (Information an die Gegenstation)

ACCEPT_INCOMING
Regex-Syntax, EchoLink-Stationen, deren Connectanfragen akzeptiert werden.

ACCEPT_OUTGOING
Regex-Syntax, wenn definiert, dann werden nur zu den Stationen aufgebaut, die der Regex-Definition entsprechen

REJECT_OUTGOING
Regex-Syntax, wenn definiert wird der (ausgehende) Verbindungsaufbau unterbunden.

REJECT_CONF
Wenn =1, dann werden alle eingehenden Verbindung deren Namen CONF am Ende enthalten abgewiesen. Dabei wird an die anfragende Station eine Information gesendet, dass die Verbindung nicht aufgebaut wird. Es werden alle Stationen im Konferenz-Modus geblockt. Verbindet sich eine Station mit einer Konferenz nach dem die Verbindung zur eigenen Station bereits aufgebaut wurde, so wird die Verbindung zu dieser Station unterbrochen (disconnected).

CHECK_NR_CONNECTS
Wenn eine Station zu oft connected, so kann die Anzahl der Versuche begrenzt werden, ein erneuter Connectversuch wird dann abgewiesen. Beispiel CHECK_NR_CONNECTS=3,300,120
Baut eine Station 3x innerhalb von 300 Sekunden eine Verbindung zur eigenen Station auf, so wird diese Station für 120Minuten gesperrt

SERVERS
Leerzeichenseparierte Liste von Echolink-Servern. Wird die Verbindung zum Ersten getrennt, wird automatisch mit dem nächsten EchoLink-Server verbunden:
SERVERS=europe.echolink.org asia.echolink.org

CALLSIGN
Das Rufzeichen unter dem der eigene Node arbeitet (-L = Link, -R = Repeater), z.B. CALLSIGN=DB0ABC-R

PASSWORD
Das Passwort für die Anmeldung beim EchoLink-Verzeichnisdienst im Klartext(!)

SYSOPNAME
Der Name des Sysops

USE_GSM_ONLY
Auf Systemen mit schwacher CPU kann es sinnvoll sein, die automatische Codec-Umschaltung (von GSM nach SPEEX) zu verhindern, die standardmäßig zwischen SvxLink-Nodes ausgeführt wird. SPEEX benötigt eine höhere Rechenleistung, die auf schwachen Systemen unter Umständen zu unterbrochener Audioausgabe führen kann.

LOCATION
Die Name der Stadt/Dorfes wo sich der Link bzw. Repeater befindet, max. 27 Zeichen

MAX_QSOS
Die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen

MAX_CONNECTIONS
Wenn mehr Stationen als MAX_QSOS eine Verbindung aufbauen, so wird die Verbindung nur angenommen um der Gegenseite mitzuteilen, dass die Verbindungsabfrage auf Grund zu hoher QSO-Teilnehmerzahl abgelehnt wird. Bei mehr Anfragen als in MAX_CONNECTIONS definiert werden die Anfragen ignoriert.

PROXY_SERVER
Wenn gesetzt, erfolgt der Verbindungsaufbau zum konfigurierten EchoLink-Proxyserver. Aus- und eingehende Verbindungen werden ab sofort darüber geleitet.

PROXY_PASSWORD
Das Passwort für den EchoLink-Proxyserver

PROXY_PORT
Der Netzwerkport über den der Proxyserver erreicht wird.

BIND_IP
Mit diese Konfigurationsvariable kann der EchoLink-UDP-Socket an eine spezielle IP-Adresse/-Interface gebunden werden. Diese Konfigurtion kann sinnvoll sein, wenn der Computer mehrere Netzwerkinterfaces besitzt.

Beispiel: BIND_IP=192.168.0.10

AUTOCON_ECHOLINK_ID
Konfigurieren Sie hier eine EchoLink-Nodenummer des EchoLink-Nodes zu dem eine Verbindung automatisch aufgebaut werden soll.

AUTOCON_TIME
Zeit in Sekunden zwischen zwei Verbindungsversuchen zum gewünschten EchoLink-Node

LINK_IDLE_TIMEOUT
Zeit, nach der die Verbindung zur Gegenstation abgebaut wird, wenn keine Aktivität feststellbar ist.

DESCRIPTION
Eine längere Beschreibung, die der Gegenseite Informationen zur eigenen Station übermitteln, z.B. CTCSS, Antenne, TRX, …